Elterliche Sorge - Psychologische Beratungsstelle

Konzept zur Wahrnehmung der elterlichen Sorge / Umgangsregelungen

Nach § 17 Abs. 2 Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) sind Eltern im Falle einer Trennung bzw. Scheidung bei der Entwicklung eines einvernehmlichen Konzepts zur Wahrnehmung der elterlichen Sorge zu unterstützen.

In § 18 Abs. 4 KJHG wird ausgeführt, dass in geeigneten Fällen Hilfestellung bei der Herstellung von Besuchskontakten und bei der Ausführung gerichtlicher oder vereinbarten Umgangsregelungen geleistet werden soll.

Die Hilfestellung kann erforderlich sein, wenn nach längerer oder aber auch bereits nach kurzer Zeit Kontakte hergestellt werden sollen. Dabei ist es erforderlich, dass beide Elternteile dazu bereit sind und mit ihnen ein Konzept für die Durchführung erarbeitet wird, das zu ihrer Situation passt.

Die Vereinbarung, die auch die Alters- und Entwicklungssituation des Kindes berücksichtigt, wird schriftlich festgehalten.

Angebote:

  • Erarbeitung von Umgangsregelungen (z.B. Wochenenden, Ferien, Feiertage, andere Regelungen)
  • Begleitete Besuchskontakte
  • Kontaktanbahnung (wenn länger kein Kontakt zu einem Elternteil bestand
  • Klärung eigener Ambivalenzen, um Grundlagen für eine Entscheidung finden zu können
  • Mögliche Auswirkungen einer Trennung auf alle Betroffenen

Die Kontaktaufnahme kann persönlich oder telefonisch erfolgen. Alle Gespräche werden über das Sekretariat vermittelt.

Welche Behörde ist sonst noch zuständig?

  • Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, Wipperfürth
  • Beratungsstelle "Haus für Alle", Waldbröl
  • Jugendamt des Oberbergischen Kreises, Gummersbach
  • Jugendämter der Städte Gummersbach, Radevormwald, Wiehl und Wipperfürth

Welche Unterlagen benötige ich?

Vorhandene Unterlagen (von Gericht, Jugendamt, Gutachter) bitte mitbringen.

Entstehen mir Kosten?

Kostenfrei.

Weitere Informationen

Weitere Information finden Sie auch auf der Internetseite der Psychologischen Beratungsstelle unter www.obk.de/pbs.

Rechtliche Grundlagen

Schweigepflicht: Die MitarbeiterInnen der Beratungsstelle unterliegen der Schweigepflicht. Alle Gespräche werden vertraulich behandelt.

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