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Bachelor of Arts (B.A.) (Studiengang Verwaltungsinformatik)

Logo Ausbildung beim Oberbergischen Kreis

 

Allgemeine Informationen

Das dreijährige duale Studium zum Bachelor of Arts (B.A.) (Studiengang Verwaltunsginformatik) beginnt am 1. September eines Jahres und besteht aus

  • sich abwechselnden fachtheoretischen Studien an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen in Köln und
  • berufspraktischen Ausbildungsphasen bei der Kreisverwaltung in Gummersbach.

Ziel des dualen Studiums ist die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden einerseits und berufspraktischer Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten andererseits. Dies geschieht durch die oben genannte Verzahnung einer praktischen Ausbildung mit einem Studium.

Das duale Studium zum Bachelor of Arts (B.A.) (Studiengang Verwaltungsinformatik) findet in einem Beamtenverhältnis (auf Widerruf) für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt statt. Während des Studiums trägt man die Dienstbezeichnung „Kreisinspektoranwärter/-in“. Das so genannte Eingangsamt dieser Laufbahn - die Amtsbezeichnung nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung - heißt dann „Kreisinspektor/-in“.

 

Verlauf der Ausbildung

Das duale Studium zum Bachelor of Arts (B.A.) gliedert sich je zur Hälfte in fachwissenschaftliche und fachpraktische Ausbildungsabschnitte.

 

Fachwissenschaftliche Ausbildung

Die fachwissenschaftlichen Inhalte werden in vier Studienabschnitten (S 1 – S 4) mit einer Gesamtdauer von 18 Monaten an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln, Erna-Scheffler-Straße 4, 51103 Köln, vermittelt. Die Fachhochschule ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Regionalbahn, kurzer Fußweg von der Station "Trimbornstraße") gut erreichbar.

Das Studium besteht aus Theorie- und Praxismodulen, in denen anwendungsbezogen und fächerübergreifend gelehrt und gelernt wird.

Dabei sind die Module auf die folgenden Fachgebiete ausgerichtet:

  • Grundlagen der Informatik
  • IT-Anwendungsentwicklung
  • IT-Management
  • Rechtswissenschaften
  • Verwaltungswissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Sozialwissenschaften

Der Studiengang Verwaltungsinformatik versetzt die Studierenden in die Lage, Verwaltung 4.0 zu gestalten, behördliche Prozesse im Rahmen der Digitalisierung fachlich zu begleiten, indem grundlegendes Fachwissen, Methodenkompetenzen und Schlüsselqualifikationen vermittelt werden.

Dabei sind besondere Lehrveranstaltungen wie das „Seminar“, das „praxisbezogene Projekt“, das „Training sozialer Kompetenzen“ (TSK) sowie „Interkulturelle Kompetenz“ und „Sprachen“ vorgesehen.

Die Leistungsnachweise in diesen und in weiteren Modulen werden in Form von schriftlichen Klausuren, Fachgesprächen, Referaten oder Hausarbeiten erbracht. Darüber hinaus sind eine Seminararbeit sowie eine Projektarbeit Bestandteil der theoretischen Ausbildung an der Fachhochschule. Zum Abschluss des Studiums müssen Sie selbstständig eine Bachelorarbeit verfassen und das dazugehörige Kolloquium absolvieren.

 

Fachpraktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung gliedert sich in insgesamt fünf Abschnitte (P 1 - P 5), in denen verschiedene Ämter der Kreisverwaltung durchlaufen werden. In den praktischen Studienabschnitten sollen Erfahrungen für die weiteren fachwissenschaftlichen Studienabschnitte erworben sowie die bisher vermittelten Kenntnisse in der Praxis angewendet und vertieft werden.

In diesen praktischen Ausbildungsabschnitten erfolgt die Ausbildung in folgenden Bereichen:

  • Zentrale IT
  • Anwendungsorientierte IT
  • Allgemeine Verwaltung

 

Einstellungsvoraussetzungen

Schulische Voraussetzungen

  • Abitur bzw. Fachhochschulreife mit abgeschlossener Ausbildung oder gelenktem Praktikum
  • Gute Noten (insbesondere in den Fächern Englisch und Mathematik)

Persönliche Eigenschaften

  • Deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines EU-Mitgliedsstaates
  • Höchstalter 39 Jahre am Stichtag 01.09. des jeweiligen Einstellungsjahres
  • Interesse an Verwaltungswissen in Kombination mit Informatik
  • technisches Verständnis und analytisches Denkvermögen
  • Interesse an der Einführung IT-technischer Systeme und Betreuung und Schulung von Mitarbeiter/innen
  • Interesse an Digitalisierungsprozessen
  • Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Ausdauer - Durchhaltevermögen - Belastbarkeit
  • Sorgfalt - Gewissenhaftigkeit
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Verantwortungsbereitschaft - Selbstständigkeit
  • Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik
  • Kreativität

Soziale Kompetenz

  • Kooperationsbereitschaft - Teamfähigkeit
  • Höflichkeit - Freundlichkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Toleranz

 

Ausbildungsvergütung

Während des Studiums erhalten Sie sogenannte Anwärterbezüge. Diese betragen brutto ca. 1.350 € / Monat. Bei steuerlichen Abzügen während der Ausbildung von ca. 50,00 Euro verbleiben netto ca. 1.300 €/ Monat.

Außerdem werden vermögenswirksame Leistungen (6,65 €/Monat) gezahlt.

D.h. im Unterschied zu anderen Studierenden erhalten Sie über die gesamte Dauer Ihrer dualen Ausbildung ein festes Gehalt  - statt Studiengebühren zu zahlen.

 

Einstellungstermin und Ausbildungsdauer

Das Duale Studium beginnt zum 01. September und dauert 3 Jahre.

 

Informationen und Fragen

Falls Sie darüber hinaus Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die

Ausbildungsbeauftragten der Kreisverwaltung

Laura Bröhl
Telefon: 02261 88-1105

Bianca Krams
Telefon: 02261 88-1115

E-Mail: ausbildung@obk.de 
 

 



Letzte Änderung: 2. Juni 2021